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Archiv 2017/18

VERBRECHEN UND STRAFE IM KÖNIGREICH HANNOVER
Rad, Schwert und Galgen - so lauteten auch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Königreich Hannover (1814-1866) die meisten Urteile bei Mord, Totschlag, Brandstiftung oder wiederholtem Diebstahl. Die anachronistische »Peinliche Halsgerichtsordnung« Kaiser Karls V. von 1532 bildete noch immer die Grundlage des Strafrechts. Und auch das neue, nach langer Verzögerung 1840 in Kraft getretene »Criminalgesetzbuch für das Königreich Hannover«, galt als eines der rückschrittlichsten unter den deutschen Strafgesetzbüchern.
Vor diesem Hintergrund widmen sich Dr. Anne-Katrin Henkel und Dr. Gerd van den Heuvel in der dreiteiligen Vortragsreihe auf der Basis von ca. 220 Fällen von Schwerkriminalität der konkreten Strafrechtspraxis im Königreich Hannover: von der Täterermittlung über die Gerichtsverfahren bis zur Bestätigung der Urteile durch den König und die Strafvollstreckung in Form von Arbeits-, Zuchthaus und Todesstrafen.

Dr. Anne-Katrin Henkel, Studium der Geschichtswissenschaft, Germanistik, Politikwissenschaft und Pädagogik an der Universität Hannover. Staatsexamen für den höheren Dienst an wissenschaftlichen Bibliotheken. Stellvertretende Direktorin und Fachreferentin für Geschichtswissenschaft an der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek. Veröffentlichungen u. a. zur Landes- und Regionalgeschichte Niedersachsens.

Dr. Gerd van den Heuvel studierte Geschichte, Germanistik und Politische Wissenschaften und war von 1985 bis 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Leibniz-Archiv der GWLB. Forschungsschwerpunkte: Französische Geschichte des Ancien Régime und der Revolution, Leibniz und seine Zeit, Niedersächsische Landesgeschichte, Agrargeschichte.

Di 22.1.2019 | 17.00 Uhr | VORTRAG in der Reihe
VERBRECHEN UND STRAFE IM KÖNIGREICH HANNOVER

Dr. Anne-Katrin Henkel und Dr. Gerd van den Heuvel

Kriminalfälle in Gerichtsakten und Printmedien


Gelegenheitsdruck, 1851

Im ersten Vortrag der neuen Reihe VERBRECHEN UND STRAFE IM KÖNIGREICH HANNOVER ordnen Dr. Anne-Katrin Henkel und Dr. Gerd van den Heuvel das Thema in die neuere historische Kriminalitätsforschung ein und stellen anhand einzelner Fälle die doppelte Quellenbasis vor: zum einen die archivalische Überlieferung in den Justizakten, zum anderen die Berichterstattung in Printmedien, mit denen eine breitere Öffentlichkeit von den Behörden über Kriminalfälle informiert, in die Fahndung nach Tätern einbezogen und über die verhängten Strafen unterrichtet wurde.
Die »Papierflut bei Hinrichtungen« wird u. a. sichtbar in Gedichten, Traktaten und Predigttexten, in denen Pfarrer zwecks Erbauung und Mahnung der Bevölkerung die Bekehrung der von ihnen zum Schafott begleiteten »armen Sünder« schilderten. Und auch die juristische Fachliteratur nahm sich einzelner Fälle an.
 

Mi 30.1.2019 | 16.00 Uhr |
FÜHRUNG durch die Ausstellung
WISSENSWELTEN
Bibliothek als Enzyklopädie

In unseren Führungen geht es kompetent und kurzweilig durch die WISSENSWELTEN.


Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um Anmeldung:
Anmeldeformular Ausstellungsführung

Do 31.1.2019 | 17.00 Uhr | VERANSTALTUNG der
Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

Dr. Philip Beeley

Kommunikation, Macht und Wissenschaftspolitik in der Frühen Neuzeit:
Leibniz, Newton und ihre Kreise

Unter Leibniz' intellektuellen Beziehungen waren diejenigen zu englischen und später auch schottischen Wissenschaftlern die vielleicht komplexesten. Mit Ausnahme von Personen wie Henry Oldenburg, Theodore Haak und Henri Justel ist es ihm kaum gelungen, vertrauensvolle Gesprächspartner zu finden, während britische Wissenschaftler ihren deutschen Zeitgenossen zunehmend mit Argwohn betrachteten. In seinem Vortrag untersucht Dr. Philip Beeley Leibniz' schrittweise Entfremdung von der Londoner Royal Society gegen Ende des 17. Jahrhunderts unter Verwendung von bisher weitgehend unberücksichtigten brieflichen und anderen schriftlichen Quellen und zeigt auf, dass schon früh Überlegungen ins Spiel kamen, die nur mittelbar mit den eigentlichen wissenschaftlichen Fragen zu tun hatten.
 

Dr. Philip Beeley, Studium der Philosophie, Mathematik, Wissenschafts- und Technikgeschichte an der Universität Wales und der Technischen Universität Berlin. Seit 2007 an der Historischen Fakultät der Universität Oxford sowie Fellow am Linacre College. Lehre und Forschung zur Wissenschaftsgeschichte, speziell Mathematikgeschichte der Frühen Neuzeit.

Di 5.2.2019 | 17.00 Uhr | Die Freunde und Förderer der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek präsentieren:
AUS DER SCHATZKAMMER

Anja Fleck

Aus dem Alltag einer Handschriftenbibliothekarin:
Streifzüge durch die vielfältigen Bestände der Abteilung Handschriften und Alte Drucke

Es gibt Anfragen und Begebenheiten, die bleiben im Kopf, als sei es erst gestern gewesen. Diplom-Bibliothekarin Anja Fleck, seit 2007 Mitarbeiterin in der GWLB, nimmt Sie mit auf Streifzüge durch die Bereiche Handschriften, Nachlässe und Sondermaterialien. Auf spannende und unterhaltsame Weise erfahren Sie anhand verschiedenster Objekte, welche Anfragen an die Bibliothek gestellt werden, welche Geschichten hinter diesen Anfragen stecken oder damit ihren Anfang nahmen. Ob Medizingeschichte, Musik, Gartenkunst - das Themenspektrum ist groß. Und natürlich darf auch Leibniz nicht fehlen!
 

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um Anmeldung unter Tel. 0511 1267-363 oder per E-Mail an kultur@gwlb.de

Mo 18.2.2019 | 17.00 Uhr |
SONDERFÜHRUNG durch die Ausstellung
WISSENSWELTEN
Bibliothek als Enzyklopädie

Prof. Dr. Michael Kempe

Leibniz' Wissenswelt. Auf den Spuren des großen Universalgelehrten

Rechenmaschine, Horizontalwindmühle, Urkunden, Briefe, Bücher und Skizzen - der Leiter des Leibniz-Archivs und der Leibniz-Forschungsstelle Hannover, Prof. Dr. Michael Kempe, stellt bei einem Streifzug durch die Ausstellung die Wissenswelt von Gottfried Wilhelm Leibniz vor.


Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um Anmeldung:
Anmeldeformular Ausstellungsführung

Di 19.2.2019 | 17.00 Uhr | VORTRAG in der Reihe
VERBRECHEN UND STRAFE IM KÖNIGREICH HANNOVER

Dr. Anne-Katrin Henkel und Dr. Gerd van den Heuvel

Kriminaluntersuchungen, Gerichtsverfahren und Begnadigungen


Peinliche Gerichtsordnung
»Carolina«, Ausgabe 1563


Ausgehend von zwei spektakulären Mordfällen im Umkreis von Hannover aus den 1820er Jahren widmet sich der zweite Vortrag der Reihe VERBRECHEN UND STRAFE IM KÖNIGREICH HANNOVER dem Gang der Kriminaljustiz von der Täterermittlung bis zum Strafurteil und den Möglichkeiten der Strafmilderung durch königliche Begnadigung. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei dem Spannungsfeld zwischen einer Justiz, die bemüht ist, Tatmotive, soziales Umfeld, psychologische Dispositionen und mildernde Umstände zu erforschen und dem 300 Jahre alten Strafgesetzbuch, der »Carolina«, das letztlich den Gerichten bei der Strafzumessung kaum Spielraum ließ, umso mehr aber die Position des Monarchen als Begnadigungsinstanz stärkte.
 
 

Do 21.2.2019 | 17.00 Uhr | VORTRAG der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft in Verbindung mit der
Juristischen Studiengesellschaft Hannover

Prof. Dr. Matthias Armgardt

Einblicke in die Rechtsphilosophie von Gottfried Wilhelm Leibniz

Die Rechtsphilosophie von Leibniz ist im Gegensatz zu anderen Aspekten seines philosophischen Werkes bislang nur wenig erforscht. Dabei stellt sie einen wesentlichen Teil seines Gesamtwerkes dar, der für ein Gesamtverständnis seiner Philosophie unverzichtbar ist. Auf einzigartige Weise hat Leibniz Römisches Recht, Naturrecht, formale Logik, Ethik und Metaphysik zu einem höchst inspirierenden Ganzen verwoben, das bis heute noch nicht verstanden und ausgeschöpft worden ist. Der Vortrag bietet eine Einführung in wichtige Aspekte der Leibniz'schen Rechtsphilosophie.
 

Prof. Dr. Matthias Armgardt studierte Rechtswissenschaften in Bochum und Köln. Er ist seit Oktober 2009 Inhaber der Professur für Bürgerliches Recht, Antike Rechtsgeschichte, Römisches Recht und Neuere Privatrechtsgeschichte an der Universität Konstanz und zudem am Exzellenzcluster »Kulturelle Grundlagen von Integration« sowie an der Leitung des deutsch-französischen interdisziplinären Forschungsprojekts »Jurisprudenz und Logik« beteiligt.

Mo 25.2.2019 | 15.00 bis 17.00 Uhr | BÜCHERSPRECHSTUNDE


In unserer Büchersprechstunde informieren Sie Expertinnen und Experten aus dem Bereich historische Bestände und Restaurierung über die Bedeutung des mitgebrachten Buches, beraten zum Erhaltungszustand und helfen, weitere Informationen zu finden. Zum Wert von Büchern können grundsätzlich nur unverbindliche Angaben gemacht werden.

Unsere Büchersprechstunde richtet sich an Privatpersonen. Pro Person werden maximal zwei Objekte besprochen.


Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um Anmeldung:
Anmeldeformular Büchersprechstunde
oder unter Tel. 0511 1267-363 oder per E-Mail an kultur@gwlb.de.

Do 7.3.2019 | 16.00 Uhr | BIBLIOTHEKSFÜHRUNG

Niedersachsen in zwei Stunden

Bei unserer Tour NIEDERSACHSEN IN ZWEI STUNDEN stellen wir Ihnen die Bibliothek unter dem Schwerpunkt niedersächsische Landeskunde und -geschichte vor. Sie lernen die Niedersächsische Bibliographie kennen, in der über 240.000 Titel zu niedersächsischen Themen verzeichnet sind, sowie die Datenbank Niedersächsische Personen, die kurze biographische Angaben zu über 35.000 Personen enthält, die einen signifikanten Bezug zu Niedersachsen haben.

Stellen Sie fest, ob es eine Chronik zu Ihrem Verein oder zu Ihrer Kirchengemeinde gibt oder welche bedeutende Persönlichkeit in Ihrem Heimatort geboren wurde. Auf spezielle Wünsche gehen wir nach Möglichkeit ein.

Dauer ca. 2 Stunden mit Führung durch die Bibliothek sowie einer Präsentation.
Anmeldung per Formular oder unter 0511.1267-397/-399 oder information@gwlb.de
Terminanfrage für eine Gruppenführung

Do 14.3.2019 | 16.00 Uhr | FÜHRUNG durch die Ausstellung

WISSENSWELTEN Bibliothek als Enzyklopädie

In unseren Führungen geht es kompetent und kurzweilig durch die WISSENSWELTEN.


Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um Anmeldung:
Anmeldeformular Ausstellungsführung

Di 19.3.2019 | 17.00 Uhr | VORTRAG in der Reihe
VERBRECHEN UND STRAFE IM KÖNIGREICH HANNOVER

Dr. Gerd van den Heuvel

Von der Freilichtbühne zum Kammerschauspiel.
Die Vollstreckung der Todesstrafe im Wandel


Guillotine. Abb. aus: Böhmer,
Kritische Geschichte der Guillotine

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Staaten des Deutschen Bundes wurde im Königreich Hannover die Todesstrafe bis 1859 immer noch in einer penibel choreographierten, religiös umrahmten öffentlichen Hinrichtung auf freiem Feld durch den Scharfrichter mit dem Schwert, anfangs auch durch Strick und Rad vollzogen. Der Übergang zu der mechanisierten Form der Strafvollstreckung durch die Guillotine im abgeschlossenen Gefängnisbereich markiert den späten Bruch mit einer frühneuzeitlichen, im 19. Jahrhundert anachronistisch anmutenden Justizpraxis, welche die Behörden zunehmend vor Probleme gestellt, bis zuletzt aber tausende von Zuschauern angezogen hatte. Der vorerst letzte Vortrag der Reihe VERBRECHEN UND STRAFE IM KÖNIGREICH HANNOVER beschreibt vor allem auf Basis der Justizakten, der Hinrichtungsprotokolle und von Augenzeugenberichten die Praxis der Exekutionen und das Bündel von Faktoren, das zwar nicht zur Abschaffung der Todesstrafe, wohl aber 1860 zur Beendigung eines Staat und Bürgertum gleichermaßen »peinlich« gewordenen »Theater des Schreckens« nach den Vorgaben der »Peinlichen Halsgerichtsordnung« von 1532 führte.
 

Do 28.3.2019 | 17.00 Uhr | VORTRAG in der Reihe
LEIBNIZ-VORTRÄGE gemeinsam mit der
Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

Prof. Dr. Bernd Roling

Vom geplünderten Frauenkloster zur Genese der Mediävistik - die Bibliothek der Academia Julia und der Beginn der Mittelalterstudien in Helmstedt


Universität Helmstedt, um 1753
 

Die Academia Julia - die Universität Helmstedt - besaß im ausgehenden 16. Jahrhundert als Folge der Säkularisation niedersächsischer Klöster eine der bemerkenswertesten Sammlungen mittelalterlicher Handschriften, die vor allem von den Helmstedter Professoren genutzt wurde. In seinem Vortrag geht Prof. Dr. Bernd Roling der Frage nach, wie sich die Arbeit mit den Handschriften in den eigenen Studien und Werken der Gelehrten niederschlug und welche Schwerpunktsetzungen sie mit sich brachte. Zumindest einige der Professoren veranlasste die Lektüre der niedersächsischen Materialien dazu, die oft stark konfessionell geprägte Perspektive auf das Mittelalter hinter sich zu lassen und einem weniger voreingenommenen Blick auf die Zeit vor 1500 Raum zu geben. Dabei gilt zwei Personen ein besonderes Augenmerk: Polycarp Leyser IV., Begründer der mittellateinischen Philologie, dessen Nachlass die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek verwahrt, und Johann Georg Leuckfeld - seine Klostergeschichten veränderten das Bild des mittelalterlichen Niedersachsens nachhaltig.
 

Prof. Dr. Bernd Roling studierte Mittellateinische Philologie, Lateinische Philologie, Philosophie, Geschichte, Hebräische Philologie und Indologie an der Universität Münster. Seit 2010 hat er eine Professur für Latinistik mit Schwerpunkt Mittellateinische Philologie an der Freien Universität Berlin inne.

Di 9.4.2019 | 16.00 Uhr | DIREKTORINNENFÜHRUNG durch die Ausstellung

WISSENSWELTENBibliothek als Enzyklopädie

Anne May, Direktorin der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek, lädt Sie zu einem Streifzug durch die Ausstellung WISSENSWELTEN Bibliothek als Enzyklopädie ein. Zwischen Prunkhandschriften aus Heideklöstern, Kochbüchern aus Niedersachsen, plattdeutscher Literatur sowie Literatur zu Protestbewegungen erhalten Sie Einblicke in das Konzept der Ausstellung und erfahren Wissenswertes aus der über 350jährigen Geschichte der Bibliothek.


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bitten wir um Anmeldung:
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Mo 15.4.2019 | 17.00 Uhr | BUCHVORSTELLUNG
anlässlich des 74. Jahrestages der Befreiung des KZ Bergen-Belsen

Dr. Thomas Rahe und Dr. Jens-Christian Wagner

Menschen in Bergen-Belsen. Biografische Skizzen zu Häftlingen des Konzentrationslagers


Identity Card von Maria ?uczak, ausgestellt
vom Polnischen Komitee der ehemaligen
KZ-Häftlinge (Ausschnitt). Privatbesitz

Das KZ Bergen-Belsen ist vor allem durch die kurz nach der Befreiung entstandenen Bilder britischer Militärfotografen zu einem Synonym für die nationalsozialistischen Massenverbrechen geworden. Doch trotz langjähriger Forschung ist bis heute nur weniger als die Hälfte der Häftlinge dieses Konzentrationslagers namentlich bekannt. Umso bedeutsamer erscheint es deshalb, zumindest einige von ihnen durch biografische Skizzen erstmals oder erneut vorzustellen - Prominente und Unbekannte, Todesopfer ebenso wie Überlebende. Das Spektrum der Biografien umfasst Persönlichkeiten unterschiedlichster sozialer und nationaler Zugehörigkeit, deren Lebenswege und Leistungen auch durch zahlreiche Bilddokumente veranschaulicht werden.

Dr. Thomas Rahe, geb. 1957, studierte Geschichte, katholische Theologie und Pädagogik an der Universität Münster. Seit 1987 ist er wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Bergen-Belsen.

Dr. Jens-Christian Wagner, geb. 1966, studierte Geschichte, Geografie und Romanische Philologie an den Universitäten Göttingen und Santiago/Chile. Von 2001 bis 2014 leitete er die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Seit 2014 ist er Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten.

BUCHINFORMATION

Menschen in Bergen-Belsen.
Biografische Skizzen zu Häftlingen des Konzentrationslagers.
Hrsg. von Thomas Rahe und Jens-Christian Wagner.

256 Seiten, zahlreiche Abbildungen,
ca. 22,00 Euro

ISBN 978-3-8353-1631-7
 

Di 23.4.2019 | 15.00 bis 17.00 Uhr | BÜCHERSPRECHSTUNDE am Welttag des Buches


In unserer Büchersprechstunde informieren Sie Expertinnen und Experten aus dem Bereich historische Bestände und Restaurierung über die Bedeutung des mitgebrachten Buches, beraten zum Erhaltungszustand und helfen, weitere Informationen zu finden. Zum Wert von Büchern können grundsätzlich nur unverbindliche Angaben gemacht werden.

Unsere Büchersprechstunde richtet sich an Privatpersonen. Pro Person werden maximal zwei Objekte besprochen.


Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um Anmeldung:
Anmeldeformular Büchersprechstunde
oder unter Tel. 0511 1267-363 oder per E-Mail an kultur@gwlb.de.


 

Ansprechpartner zu Veranstaltungen

Telefon: 0511 1267-363


 


 

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