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Veranstaltungsprogramm September bis Dezember 2019 zum Download

Archiv 2017-2019

REIHE NICHT NUR SCHMÜCKEND’ BEIWERK – FÜRSTINNEN UND IHRE NETZWERKE IN DER FRÜHEN NEUZEIT

Herrschaftsausübung war in der Frühen Neuzeit Männersache. Frauen, so scheint es, spielten nur ausnahmsweise eine Rolle – etwa dort, wo auch Töchtern ein Erbfolgerecht zukam, oder als Regentinnen für ihre unmündigen Söhne. Wendet man den Blick aber ab von den Geheimen Ratskollegien, so zeigen sich auch für Fürstinnen Spielräume der Einflussnahme: über nur scheinbar private Netzwerke, als informelle Vermittlerinnen politischer Botschaften in Wort und Bild, in der Schaffung von Akzeptanz durch Korrespondenz, Buchbesitz und Porträts.

Die Vorträge der Reihe NICHT NUR SCHMÜCKEND’ BEIWERK – FÜRSTINNEN UND IHRE NETZWERKE IN DER FRÜHEN NEUZEIT werden diese Aspekte behandeln, mit einem Schwerpunkt auf der hannoverschen Kurfürstin Sophie und ihrem Umfeld.

Eine gemeinsame Reihe der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek und der
Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft.

Do 26.9.2019 | 17.00 Uhr | VORTRAG in der REIHE  NICHT NUR SCHMÜCKEND’ BEIWERK – FÜRSTINNEN UND IHRE NETZWERKE IN DER FRÜHEN NEUZEIT
gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

Prof. Dr. Margherita Palumbo

Die Bibliothek der Kurfürstin Sophie:
dynastisches Selbstbewusstsein und curiosité

Kurfürstin Sophie von Hannover (1630–1714) hat zeitlebens viel und gern gelesen. So ist eine umfangreiche Privatbibliothek mit ca. 1.100 Bänden entstanden, die nach Sophies Tod zu einem Teil Eingang in die Königliche Bibliothek zu Hannover, die heutige Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek (GWLB), fand. Das Inventar dieser Privatbibliothek wird im Niedersächsischen Landesarchiv in Hannover aufbewahrt. Es ermöglicht uns detaillierte Einblicke in die Lese- und Sammelinteressen der hochgebildeten, curieusen Kurfürstin. Sie besaß nicht nur – wie bei einer Dame ihres Standes zu erwarten – galante Literatur, Theaterstücke, Reisebeschreibungen und Gedichte, sondern auch politische Berichte, historische Darstellungen und philosophische Werke. Anhand von Sophies Korrespondenz und der Bestände in der GWLB wird die Vortragende auch den Weg der Rekonstruktion der Privatbibliothek nachzeichnen, der über Desiderata und Erwerbungen, Geschenke und Widmungen, schöne Einbände und prächtige Exemplare – und nicht zuletzt Leibniz’ Lektüreempfehlungen führt.
 

Prof. Dr. Margherita Palumbo studierte Philosophie sowie Bibliotheks- und Archivwissenschaften in Rom. Sie promovierte 1981 in Philosophie und habilitierte sich 2013 in Buch- und Archivwissenschaft. Von 1983 bis 2015 war sie Bibliothekarin an der Biblioteca Casanatense in Rom. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u. a. Bibliotheks- und Buchgeschichte, Buchzensur, Leibniz sowie Korrespondenz- und intellektuelle Netzwerke. Sie ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates der Leibniz-Gesellschaft sowie Mitbegründerin und Vorstandsmitglied der Sodalitas Leibnitiana.

Do 17.10.2019 | 17.00 Uhr | BUCHVORSTELLUNG

BUCHINFORMATION

Johann-Tönjes Cassens:
Mord aus Staatsraison.
Die Affäre Königsmarck.
 
Göttingen: MatrixMedia Verlag,
2019. 90 S., Klappbroschur
mit zahlr. Abb. 20,– Euro
ISBN 978-3-946891-08-6

Dr. Johann-Tönjes Cassens

Mord aus Staatsraison. Die Affäre Königsmarck

In der Nacht zum 11. Juli 1694 verliert sich die Spur des hannoverschen Offiziers Philipp Christoph Graf von Königsmarck im Leineschloss in Hannover. Zahlreiche Mythen ranken sich um sein Verschwinden, hatte er doch seine Geliebte, die Erbprinzessin Sophie Dorothea besuchen wollen. Diese berühmte »affaire amoureuse« war ein Skandal, denn die Prinzessin war mit Georg Ludwig verheiratet, dem späteren Kurfürsten und ab 1714 als Georg I. König von Großbritannien.
Viele Autoren und Historiker nahmen sich des Themas an und versuchten teils durch Interpretationen, teils durch überlieferte Dokumente Königsmarcks Verschwinden als staatlichen Auftragsmord zu bestimmen. Noch im Jahr 2016 erhoffte man sich nach einem Knochenfund an der Baustelle des heutigen Landtagsgebäudes in Hannover neue Erkenntnisse über den Verbleib des Grafen – aber auch diese Spur führte, wie schon viele zuvor, ins Leere.
Johann-Tönjes Cassens hat diesen bis heute aktuellen Fall durch detaillierte Nachforschungen in ein neues Licht gestellt und den sozial-politischen Kontext kriminologisch wie juristisch neu bewertet.

Dr. Johann-Tönjes Cassens, Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Freiburg im Breisgau und Kiel, erstes und zweites Staatsexamen, Promotion. U. a. selbstständiger Rechtsanwalt und Notar. Mitglied der Bremischen Bürgerschaft und des Niedersächsischen Landtages. Von 1981 bis 1990 Minister für Wissenschaft und Kultur in Niedersachsen. Seine Autobiographie »Diener zweier Bundesländer. Eine bewegte Lebensgeschichte« erschien 2017.

Do 24.10.2019 | 17.00 Uhr | VERANSTALTUNG ZUM
TAG DER BIBLIOTHEKEN

Die Freunde und Förderer der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek präsentieren: AUS DER SCHATZKAMMER

Martin Brederecke und Matthias Wehry

Gebissen, zerschossen und mit Wurst gespickt ...
Buchschäden und Bestandserhaltung in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek

Ursachen für Schäden an Büchern und Druckwerken sind vielfältig: Tintenfraß, Papierzerfall, Wasserschäden, unsachgemäßer Umgang, Bissspuren von Bücherwürmern oder Hunden – im Bestand der Bibliothek finden sich unterschiedliche, teils kuriose Schadensbilder, die auch die Geschichte eines Objektes erzählen. In der hauseigenen Restaurierungswerkstatt oder in Projekten mit externen Dienstleistern werden vom Zerfall bedrohte Exemplare »gerettet«. Zudem werden seit 2018 im Rahmen der vom Verein der Freunde und Förderer der Bibliothek ins Leben gerufenen Buchpatenschaften geschädigte Kostbarkeiten gesichert. Am TAG DER BIBLIOTHEKEN stellen Martin Brederecke, Leiter der Restaurierungswerkstatt, und Matthias Wehry, Leiter der Abteilung Handschriften und Alte Drucke, unterschiedliche Schadensbilder vor und zeigen anhand von Beispielen, mit welchen Maßnahmen schriftliches Kulturgut erhalten werden kann./p>

Di 29.10.2019 | 17.00 Uhr | VORTRAG in der REIHE  NICHT NUR SCHMÜCKEND’ BEIWERK – FÜRSTINNEN UND IHRE NETZWERKE IN DER FRÜHEN NEUZEIT
gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

Petra Widmer

»Mir thut jedermann viel Gutes« – Johanna Sophie zu Schaumburg-Lippe und ihr Netzwerk

Johanna Sophie wurde 1673 als Gräfin zu Hohenlohe-Langenburg geboren und heiratete 1691 Graf Friedrich Christian zu Schaumburg-Lippe. Zunächst verlief ihr Leben in geordneten Bahnen, doch im Jahr 1702 verließ sie ihren Ehemann und entzog ihm zudem dauerhaft die beiden gemeinsamen Söhne. In dieser schwierigen Situation war sie besonders auf ein Netzwerk aus Familienangehörigen und anderen Verbündeten angewiesen. Unterstützung und Schutz fand sie insbesondere am kurfürstlichen Hof von Hannover, mit dem sie 1714 nach London übersiedelte. Erst 1728, nach dem Tod ihres Ehemannes, kehrte sie nach Schaumburg zurück, wo sie 1743 verstarb.
Der Vortrag gibt Einblicke in das bewegte Leben Johanna Sophies und beleuchtet ihr soziales Umfeld.
 

Petra Widmer studierte Geschichte sowie Landschafts- und Freiraumplanung in Hagen bzw. Hannover. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hannover und bei der Stiftung Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau, arbeitete als Buchhändlerin sowie in der freien Wirtschaft. Seit 2019 ist sie an der FernUniversität in Hagen tätig. Johanna Sophie zu Schaumburg-Lippe steht im Zentrum ihres Dissertationsprojektes, an deren Beispiel sie Netzwerkpflege, Kommunikation und Selbstdarstellung des Hochadels in der Frühen Neuzeit untersucht.

Mi 6.11.2019 | 9.30-17.00 Uhr | HERBSTAKADEMIE der Akademie für Leseförderung Niedersachsen

Leseverstehen oder literarische Bildung? – Beides!

Impulse für den Deutschunterricht in der Sekundarstufe I

Leseverstehen und literarische Bildung sind wichtige Ziele des Deutschunterrichts. Wie lassen sich diese Ziele umsetzen? Die Tagung gibt verschiedene Anregungen für die Praxis des Lese- und Literaturunterrichts. Vor dem Hintergrund der Forschungsergebnisse aus dem Projekt TAMoLi – Texte, Aktivitäten und Motivationen im Lese- und Literaturunterricht in der Sekundarstufe I – werden Entwicklungsmöglichkeiten zur Gestaltung des Literaturunterrichts präsentiert und diskutiert. Außerdem eröffnen Begegnungen im kulturellen Leben der Gegenwart vielfältige Zugänge zur Literatur: Aktuelle Kinder- und Jugendbücher, digitales Lernen im Literaturunterricht und eine Autorenlesung geben Impulse für das Schulleben.
 

Anmeldung bis zum 23. Oktober unter www.alf-hannover.de/veranstaltungen

Fr 22.11.2019 | 17.00 Uhr | JAHRESVORTRAG der
Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

Prof. Dr. Friedrich-W. Wellmer


© Bundesanstalt für Geowissenschaften
und Rohstoffe, Hannover

Was sagt die Geologie heute zur Sintflut?

Die Einsicht, dass marine Fossilien an Land oder gar in Gebirgen keine Launen der Natur seien, sondern Überreste von Meerestieren, sowie erste Vorstellungen über Gebirgsbildungen vom 17. bis 19. Jahrhundert machten die Annahme einer Sintflut entbehrlich. Die Kenntnis von Eiszeiten mit großregionalen Vereisungen widerlegte im 19. Jahrhundert die modernere Sintfluttheorie, die Diluvialtheorie, die zur Erklärung erratischer Blöcke (Findlinge) z. B. in Schottland gedient hatte. Neuere Ergebnisse über die Flutung des trocken gefallenen Mittelmeeres über den Durchbruch der Straße von Gibraltar vor 5,3 Mio. Jahren legten die Basis für weitere Forschungen.
Theorien, wie die Überflutung des Schwarzen Meeres vor 7600 Jahren als Ursache für die Sintflut, werden im Vortrag vorgestellt und hinterfragt.

Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Wellmer studierte Geologie sowie Bergbau an der TU Berlin und Clausthal, Promotion 1970. Er war von 1995 bis 2005 Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) sowie des Niedersächsischen Landesamtes für Bodenforschung. Seit seiner Pensionierung Beschäftigung mit Leibniz, u. a. 2014 Neuherausgabe von Leibniz’ Protogaea. Er war lange Jahre Mitglied des Vorstandes der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft und ist Initiator des Erkenntnisweges »Gottfried Wilhelm Leibniz« des Weltkulturerbes Oberharzer Wasserwirtschaft.

Sa 30.11.2019 | 11.00–14.00 Uhr | BIBLIOTHEKSMARKT

ANALOG UND DIGITAL – Information hat viele Gesichter!

Mit der Wiedereröffnung der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek im Jahr 2016 haben sich nicht nur die Räumlichkeiten verändert, sondern auch zahlreiche Aufgaben wurden weiterentwickelt und neue Projekte gestartet. Auf einem BIBLIOTHEKSMARKT bieten wir Ihnen am 30. November zwischen 11.00 und 14.00 Uhr Einblicke in das umfangreiche Aufgabenspektrum der Bibliothek. Informieren Sie sich über unsere Projekte zum Erhalt des kulturellen Erbes oder reisen Sie auf alten Karten in virtueller Umgebung von Hannover bis an das Ende der Welt. Wir präsentieren kostbare »Fundstücke« und spannende Neuerwerbungen, darunter viel Niedersächsisches – analog und digital. Außerdem stellen wir die aktuelle Baumaßnahme zur energetischen Sanierung der Außenfassade vor und informieren über die Bibliothek als Arbeitsplatz.
Mit unseren Expertinnen und Experten können Sie ins Gespräch kommen – natürlich zu Leibniz, aber auch zu Fake News oder der Frage, warum in Zeiten von Google, Wikipedia und Co. nach wie vor so viele Menschen eine Bibliothek nutzen, um sich zu informieren. Fragen Sie uns – wir freuen uns auf Ihren Besuch! Und bringen Sie gerne Ihre Kinder mit, in einer »Schmökerstube« können sie in neuen Bilder- und Kinderbüchern blättern.

Mo 2.12.2019 | 15.00 bis 17.00 Uhr | BÜCHERSPRECHSTUNDE


In unserer Büchersprechstunde informieren Sie Expertinnen und Experten aus den Bereichen historische Bestände und Restaurierung über die Bedeutung des mitgebrachten Buches, beraten zum Erhaltungszustand und helfen, weitere Informationen zu finden.
Zum Wert von Büchern können grundsätzlich nur unverbindliche Angaben gemacht werden.

Unsere Büchersprechstunde richtet sich an Privatpersonen. Pro Person werden maximal zwei Objekte besprochen.


Aufgrund der großen Nachfrage ist eine Anmeldung unter
Tel. 0511 1267-363 oder per E-Mail an kultur@gwlb.de erforderlich.


 

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