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Archiv 2017-2019

NICHT NUR SCHMÜCKEND’ BEIWERK – FÜRSTINNEN UND IHRE NETZWERKE IN DER FRÜHEN NEUZEIT
Herrschaftsausübung war in der Frühen Neuzeit Männersache. Frauen, so scheint es, spielten nur ausnahmsweise eine Rolle – etwa dort, wo auch Töchtern ein Erbfolgerecht zukam, oder als Regentinnen für ihre unmündigen Söhne. Wendet man den Blick aber ab von den Geheimen Ratskollegien, so zeigen sich auch für Fürstinnen Spielräume der Einflussnahme: über nur scheinbar private Netzwerke, als informelle Vermittlerinnen politischer Botschaften in Wort und Bild, in der Schaffung von Akzeptanz durch Korrespondenz, Buchbesitz und Porträts.
Die Vorträge der Reihe NICHT NUR SCHMÜCKEND’ BEIWERK – FÜRSTINNEN UND IHRE NETZWERKE IN DER FRÜHEN NEUZEIT werden diese Aspekte behandeln, mit einem Schwerpunkt auf der hannoverschen Kurfürstin Sophie und ihrem Umfeld.

Eine gemeinsame Reihe der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek und der
Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft.

Do 25.7.2019 | 17.00 Uhr | VORTRAG in der Reihe
NICHT NUR SCHMÜCKEND’ BEIWERK – FÜRSTINNEN UND IHRE NETZWERKE IN DER FRÜHEN NEUZEIT
gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

Dr. Jill Bepler

Verlorene Bibliotheken, vergessene Leserinnen:
Welfische Fürstinnen des 16. und 17. Jahrhunderts und ihr Buchbesitz

Der Vortrag fragt nach dem bislang unbeachteten Buchbesitz von Frauen aus dem Welfenhaus in der Zeitspanne zwischen den bekannten büchersammelnden Fürstinnen Elisabeth von Calenberg (1510 –1558) und Kurfürstin Sophie (1630 –1714). Unter anderem werden Quellen zur Nutzung und zum Verbleib von Büchern der Töchter von Herzog Wilhelm d. J. von Braunschweig-Lüneburg vorgestellt. In diesem Zusammenhang werden auch die Gründe für das prekäre Schicksal von Bibliotheken aus weiblichem Besitz diskutiert.
 

Dr. Jill Bepler war bis Juni 2018 Leiterin der Abteilung Stipendien, Veranstaltungen und Nachwuchsförderung an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Zurzeit ist sie an frühneuzeitlichen Forschungsprojekten in Kopenhagen und Stockholm zu Konzepten der Privatheit bzw. zur Bibliotheksgeschichte beteiligt. Ihre Publikationen befassen sich mit der Hofkultur und der Rolle der Fürstinnen am Hof, Reisen und Sammeln im 17. Jahrhundert und höfischer Funeralpublizistik.

Do 22.8.2019 | 17.00 Uhr | Die Freunde und Förderer der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek präsentieren: AUS DER SCHATZKAMMER

Björn Schreier

Hand- und ausgezeichnet:
Kartographische Streifzüge durch die GWLB

In der Altkartensammlung der GWLB finden sich zahlreiche Karten, die man eher in einem Archiv als in einer Bibliothek erwarten würde: handgezeichnete Karten, die nicht für die große Öffentlichkeit bestimmt waren, sondern als Resultate von Verwaltungshandeln oder auch auf Expeditionen entstanden sind, die Grenzstreitigkeiten schlichten, Nutzungsrechte klären oder Reisen dokumentieren sollten.
Diese Unikate werden nun erstmals erschlossen und digitalisiert und damit einem weltweiten Publikum zugänglich gemacht. Björn Schreier nimmt Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Welt der Manuskriptkarten – von Hannover ausgehend bis an die Enden der Welt.

Björn Schreier, seit 2010 Mitarbeiter an der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek, studierte Geographie, Mittlere und Neuere Geschichte sowie Romanistik. Von 2008 bis 2010 war er Bibliotheksreferendar und studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin den Masterstudiengang „Bibliotheks- und Informationswissenschaft“.

Do 29.8.2019 | 17.00 Uhr | VORTRAG in der Reihe
NICHT NUR SCHMÜCKEND’ BEIWERK – FÜRSTINNEN UND IHRE NETZWERKE IN DER FRÜHEN NEUZEIT
gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

Dr. Sylvaine Hänsel

Porträt und Propaganda –
die Familie des Winterkönigs im niederländischen Exil

Geradezu beispielhaft nutzten Friedrich V. von der Pfalz und Elisabeth Stuart, die Eltern der späteren Kurfürstin Sophie von Hannover, die mit ihren Kindern nach der Vertreibung vom böhmischen Thron ab 1621 im niederländischen Exil lebten, das Medium Porträt, um ihre Ansprüche auf die verlorene Königswürde und die Restituierung des Kurfürstentums Pfalz zu demonstrieren. Diese „Imagekampagne“ sicherte eine bleibende Präsenz des Winterkönigs und seiner Familie im allgemeinen Bewusstsein und hatte auf die Selbstdarstellung sowohl der niederländischen Statthalter als auch der Welfen großen Einfluss.
 

Dr. Sylvaine Hänsel, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Hispanistik in Berlin und Hamburg, Promotion 1987. Lehraufträge an mehreren Universitäten, seit 2014 an der Fachhochschule für Design in Münster. Forschungsschwerpunkte: Porträtmalerei, spanische und niederländische Kunst der Neuzeit und Moderne, Architekturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, zahlreiche Publikationen und Vorträge zum Thema Porträt und Familienporträt.


 

Ansprechpartner zu Veranstaltungen

Telefon: 0511 1267-363


 


 

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