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Archiv 2017-2019

NICHT NUR SCHMÜCKEND’ BEIWERK – FÜRSTINNEN UND IHRE NETZWERKE IN DER FRÜHEN NEUZEIT
Herrschaftsausübung war in der Frühen Neuzeit Männersache. Frauen, so scheint es, spielten nur ausnahmsweise eine Rolle – etwa dort, wo auch Töchtern ein Erbfolgerecht zukam, oder als Regentinnen für ihre unmündigen Söhne. Wendet man den Blick aber ab von den Geheimen Ratskollegien, so zeigen sich auch für Fürstinnen Spielräume der Einflussnahme: über nur scheinbar private Netzwerke, als informelle Vermittlerinnen politischer Botschaften in Wort und Bild, in der Schaffung von Akzeptanz durch Korrespondenz, Buchbesitz und Porträts.
Die Vorträge der Reihe NICHT NUR SCHMÜCKEND’ BEIWERK – FÜRSTINNEN UND IHRE NETZWERKE IN DER FRÜHEN NEUZEIT werden diese Aspekte behandeln, mit einem Schwerpunkt auf der hannoverschen Kurfürstin Sophie und ihrem Umfeld.

Eine gemeinsame Reihe der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek und der
Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft.

Do 23.5.2019 | 17.00 Uhr | VORTRAG in der Reihe
LEIBNIZ-VORTRÄGE gemeinsam mit der
Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

Prof. Dr. Markus Friedrich

Genealogisches Wissen um 1700 –
Gottfried Wilhelm Leibniz und Jacob Wilhelm Imhoff

Genealogisches Wissen war zu Lebzeiten von Leibniz von überragender Bedeutung. Es vermittelte sozialen Status und war politisch relevant. Entsprechend umfangreich aber auch vielfältig waren die Bemühungen des Adels, Familienwissen zu erzeugen. Man strebte nach genauen Informationen über die eigene Abstammung, wer mit wem wie und seit wann verwandt war und wie die Familien des europäischen (Hoch-)Adels miteinander zusammenhingen.
Viele Gelehrte, sei es an Universitäten, sei es in fürstlichen Diensten, waren mit der Erforschung solcher Fragen befasst. Eine regelrechte Szene entwickelte sich, zu der auch Leibniz zählte, der mit vielen Genealogen seiner Zeit korrespondierte. Einer dieser Briefpartner war Jacob Wilhelm Imhoff (1651–1728), ein Nürnberger Patrizier und Autor zahlreicher genealogischer Enzyklopädien.
Ausgehend vom Briefwechsel der beiden Protagonisten wird der Vortrag in die Abläufe, Probleme, Formen und Konflikte genealogischer Forschung um 1700 einführen.
 

Prof. Dr. Markus Friedrich studierte Neuere Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Philosophie. Nach Promotion, Habilitation und Forschungsaufenthalten lehrt er seit 2013 als Professor für Europäische Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Hamburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Religionsgeschichte der Frühen Neuzeit als Kulturgeschichte, Wissens- und Informationsgeschichte als Herrschaftsgeschichte, Archive und Archivkultur im frühneuzeitlichen Europa und die Geschichte einer grundlegenden Kulturtechnik.

Do 13.6.2019 | 17.00 Uhr | DISKUSSIONSRUNDE in Zusammenarbeit mit dem Kulturforum der Sozialdemokratie

„DIE HOREN“ ... altes Kulturgut mit Zukunftsaussicht

„DIE HOREN“ – Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik, eine der ältesten bundesdeutschen Literaturzeitschriften, wurde 1955 von Kurt Morawietz in Hannover gegründet. Die vierteljährlich in Göttingen erscheinende und mehrfach ausgezeichnete Zeitschrift ist ein Stück Stadtgeschichte Hannovers und nationales Kulturgut gleichermaßen.
Welche Ambitionen diese und auch andere Literaturzeitschriften verfolgen und welche Bedeutung sie für den Kulturbetrieb gerade auch in einer digitalen Zeit haben, welche Aufgaben Literaturhäusern und Verlagen dabei zukommen, darüber sprechen:

Thorsten Ahrend, Literaturhaus Leipzig
Juan S. Guse, Schriftsteller und Träger des Literaturpreises der Stadt Hannover 2017
Johann P. Tammen, Schriftsteller und Herausgeber der HOREN von 1994 bis 2011
Thedel von Wallmoden, Verleger, Wallstein Verlag, Göttingen
mit Kathrin Dittmer, Literaturhaus Hannover und Sönke Burmeister, Vorstand Kulturforum Hannover.

Mo 24.6.2019 | 15.00 bis 17.00 Uhr | BÜCHERSPRECHSTUNDE


In unserer Büchersprechstunde informieren Sie Expertinnen und Experten aus den Bereichen historische Bestände und Restaurierung über die Bedeutung des mitgebrachten Buches, beraten zum Erhaltungszustand und helfen, weitere Informationen zu finden.
Zum Wert von Büchern können grundsätzlich nur unverbindliche Angaben gemacht werden.

Unsere Büchersprechstunde richtet sich an Privatpersonen. Pro Person werden maximal zwei Objekte besprochen.


Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um Anmeldung:
Anmeldeformular Büchersprechstunde
oder unter Tel. 0511 1267-363 oder per E-Mail an kultur@gwlb.de.

Di 25.6.2019 | 17.00 Uhr | VORTRAG in der Reihe
NICHT NUR SCHMÜCKEND’ BEIWERK – FÜRSTINNEN UND IHRE NETZWERKE IN DER FRÜHEN NEUZEIT
gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

Prof. Dr. Michaela Hohkamp

Netzwerken zwischen Versailles und Hannover: Die Briefe Elisabeth Charlottes an die Oberhofmeisterin Anna Katharina von Harling in Hannover und deren Gatten, den Oberstallmeister Christian Friedrich von Harling

Fürstliche und königliche Macht und Herrschaft waren angewiesen auf Kommunikationswege, die neben und außerhalb der offiziellen Wege liefen. Schlüsselfiguren in diesem Geschäft waren nicht nur bezahlte oder anderweitig belohnte Nachrichtenbroker oder fürstliche Verwandte beiderlei Geschlechts. Als Vermittler waren auch höhere und mittlere Hofchargen aktiv.
Auf Grundlage des Briefwechsels der Schwägerin des französischen Königs Elisabeth Charlotte (1652–1722), genannt Liselotte von der Pfalz, den sie mit ihrer ehemaligen Kinderfrau Anna Katharina von Harling (1624–1702) und deren Gatten Christian Friedrich von Harling (1631–1724) unterhielt, soll die Bedeutung solcher Briefverbindungen für die Netzwerkarbeit an Fürsten- und Königshöfen in der Frühen Neuzeit erhellt werden.
 

Prof. Dr. Michaela Hohkamp, Studium der Geschichte, Kunstgeschichte, Politikwissenschaft und Soziologie. Promotion 1998, Habilitation mit einer Arbeit zur Geschichte zum frühneuzeitlichen fürstlichen Adel an der Freien Universität Berlin. Seit 2011 Inhaberin der Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover. Schwerpunkte in der Forschung sind Verwandtschaft, Gewalt und Herrschaft in der Frühen Neuzeit sowie Geschichte der Historiographie.

Mo 1.7.2019 | 16.00 Uhr |
LEIBNIZ’ 373. GEBURTSTAG AM 1. JULI 2019

Die diesjährige Wiederkehr von Leibniz' Geburtstag begehen die Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft und die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in Kooperation mit der Leibniz Universität Hannover und setzen damit einen in der Landeshauptstadt inzwischen etablierten Brauch fort. Den Festvortrag hält der renommierte Braunschweiger Wissenschaftshistoriker und Leibniz-Forscher Professor Dr. Thomas Sonar. Er spricht über die „Geschichte der Mathematik der Indivisiblen: Anfang und Ende“.
Die Veranstaltung steht zugleich im Zeichen des Gedenkens an den großen Leibniz-Freund Professor Dr. Dr. hc mult. Erwin Stein, der sich mit vielfältigen Arbeiten und Aktivitäten um die Leibniz-Forschung verdient gemacht hat.

Di 25.7.2019 | 17.00 Uhr | VORTRAG in der Reihe
NICHT NUR SCHMÜCKEND’ BEIWERK – FÜRSTINNEN UND IHRE NETZWERKE IN DER FRÜHEN NEUZEIT
gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

Dr. Jill Bepler

Verlorene Bibliotheken, vergessene Leserinnen:
Welfische Fürstinnen des 16. und 17. Jahrhunderts und ihr Buchbesitz

Der Vortrag fragt nach dem bislang unbeachteten Buchbesitz von Frauen aus dem Welfenhaus in der Zeitspanne zwischen den bekannten büchersammelnden Fürstinnen Elisabeth von Calenberg (1510 –1558) und Kurfürstin Sophie (1630 –1714). Unter anderem werden Quellen zur Nutzung und zum Verbleib von Büchern der Töchter von Herzog Wilhelm d. J. von Braunschweig-Lüneburg vorgestellt. In diesem Zusammenhang werden auch die Gründe für das prekäre Schicksal von Bibliotheken aus weiblichem Besitz diskutiert.
 

Dr. Jill Bepler war bis Juni 2018 Leiterin der Abteilung Stipendien, Veranstaltungen und Nachwuchsförderung an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Zurzeit ist sie an frühneuzeitlichen Forschungsprojekten in Kopenhagen und Stockholm zu Konzepten der Privatheit bzw. zur Bibliotheksgeschichte beteiligt. Ihre Publikationen befassen sich mit der Hofkultur und der Rolle der Fürstinnen am Hof, Reisen und Sammeln im 17. Jahrhundert und höfischer Funeralpublizistik.

Do 22.8.2019 | 17.00 Uhr | Die Freunde und Förderer der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek präsentieren: AUS DER SCHATZKAMMER

Björn Schreier

Hand- und ausgezeichnet:
Kartographische Streifzüge durch die GWLB

In der Altkartensammlung der GWLB finden sich zahlreiche Karten, die man eher in einem Archiv als in einer Bibliothek erwarten würde: handgezeichnete Karten, die nicht für die große Öffentlichkeit bestimmt waren, sondern als Resultate von Verwaltungshandeln oder auch auf Expeditionen entstanden sind, die Grenzstreitigkeiten schlichten, Nutzungsrechte klären oder Reisen dokumentieren sollten.
Diese Unikate werden nun erstmals erschlossen und digitalisiert und damit einem weltweiten Publikum zugänglich gemacht. Björn Schreier nimmt Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Welt der Manuskriptkarten – von Hannover ausgehend bis an die Enden der Welt.

Björn Schreier, seit 2010 Mitarbeiter an der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek, studierte Geographie, Mittlere und Neuere Geschichte sowie Romanistik. Von 2008 bis 2010 war er Bibliotheksreferendar und studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin den Masterstudiengang „Bibliotheks- und Informationswissenschaft“.

Do 29.8.2019 | 17.00 Uhr | VORTRAG in der Reihe
NICHT NUR SCHMÜCKEND’ BEIWERK – FÜRSTINNEN UND IHRE NETZWERKE IN DER FRÜHEN NEUZEIT
gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

Dr. Sylvaine Hänsel

Porträt und Propaganda –
die Familie des Winterkönigs im niederländischen Exil

Geradezu beispielhaft nutzten Friedrich V. von der Pfalz und Elisabeth Stuart, die Eltern der späteren Kurfürstin Sophie von Hannover, die mit ihren Kindern nach der Vertreibung vom böhmischen Thron ab 1621 im niederländischen Exil lebten, das Medium Porträt, um ihre Ansprüche auf die verlorene Königswürde und die Restituierung des Kurfürstentums Pfalz zu demonstrieren. Diese „Imagekampagne“ sicherte eine bleibende Präsenz des Winterkönigs und seiner Familie im allgemeinen Bewusstsein und hatte auf die Selbstdarstellung sowohl der niederländischen Statthalter als auch der Welfen großen Einfluss.
 

Dr. Sylvaine Hänsel, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Hispanistik in Berlin und Hamburg, Promotion 1987. Lehraufträge an mehreren Universitäten, seit 2014 an der Fachhochschule für Design in Münster. Forschungsschwerpunkte: Porträtmalerei, spanische und niederländische Kunst der Neuzeit und Moderne, Architekturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, zahlreiche Publikationen und Vorträge zum Thema Porträt und Familienporträt.


 

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