Kataloge
Information
Ausleihe
Fernleihe
Lesesäle
Arbeiten und Forschen
Führung/Schulung
Anschaffungsvorschlag
Benutzungsbestimmungen
Niedersachsen-Information
Niedersächsische Bibliographie
Niedersächsische Personen
Niedersachsen-Archivbibliothek
Landeskunde im Internet
LeibnizCentral
Leibniz-Bibliographie
Leibniz-Forschungsbibliothek
Leibniz' Leben und Werk
Leibniz-Nachlass
Leibniz-Archiv
Leibniz-Gesellschaft
FAMI
Bibliotheksreferendariat
Fortbildung
Vorträge
Ausstellungen
Bestände
Sondersammlungen
Autographen
Historische Nachlässe
Moderne Nachlässe
Bestände
Geschichte
Abteilungen
Stellenangebote
Sponsoringleistungen
Datenbanken
Elektronische Zeitschriften
Digitale Sammlungen
Weitere Digitalisate
Niedersächsisches Online-Archiv
GWLB-Logo Bibliothek

start 
Banner

katalog der gwlb

benutzerdaten

service

digitale bibliothek


niedersachsen

pflichtexemplare

leibniz

sammlungen


veranstaltungen

publikationen gwlb

aus- und fortbildung

leseförderung


projekte

presseinformationen

über uns

kontakt
Datenschutz

veranstaltungen

Veranstaltungen – Vorträge

Aktuelle Ausstellungen

Veranstaltungsprogramm zum Download

Archiv 2017/18

Dieser Vortrag muss leider entfallen!

Do 28.6.2018 | 17.00 Uhr | VORTRAG in der Reihe LEIBNIZ-VORTRÄGE gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft zum Themenschwerpunkt
Die Sintflut im Denken um 1700

Prof. Dr. Friedrich-W. Wellmer


© Bundesanstalt für Geowissenschaften
und Rohstoffe, Hannover

Was sagt die Geologie heute zur Sintflut?

Die Einsicht, dass marine Fossilien an Land oder sogar in Gebirgen keine Launen der Natur seien, sondern Überreste von Meerestieren, sowie erste Vorstellungen über Gebirgsbildungen vom 17. bis 19. Jahrhundert machten die Annahme einer Sintflut entbehrlich. Die Kenntnis von Eiszeiten mit großregionalen Vereisungen widerlegte im 19. Jahrhundert die modernere Sintfluttheorie, die Diluvialtheorie, die zur Erklärung erratischer Blöcke (Findlinge) z. B. in Schottland gedient hatte. Neuere Ergebnisse über die Flutung des trocken gefallenen Mittelmeers über den Durchbruch der Straße von Gibraltar vor 5,3 Mio. Jahren legten die Basis für weitere Forschungen.
Theorien, wie die Überflutung des Schwarzen Meeres vor 7600 Jahren als Ursache für die Sintflut, werden im Vortrag vorgestellt und hinterfragt.

Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. mult. Friedrich-W. Wellmer studierte Geologie und Bergbau an der TU Berlin und Clausthal und war nach seiner Promotion mehrere Jahre in der Industrie im In- und Ausland tätig. Er ist Präsident a. D. der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), des Niedersächsischen Landesamtes für Bodenforschung und der Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien. Seit seiner Pensionierung beschäftigt er sich mit Leibniz und hat 2014 einen Nachdruck des Leibniz‘schen Geologiebuches Protogaea herausgegeben.

Di 17.07.2018 | 17.00 Uhr | VORTRAG

Prof. Birgit Dankert

1968, die Bibliotheken und die »roten« Kinderbücher

Utopie, Protest, Rebellion, terroristische Aktionen, Resignation und der lange Marsch durch die Institutionen – lassen sich diese Komponenten und Phasen der 68er-Bewegung auch für wissenschaftliche und öffentliche Bibliotheken nachweisen? Welches Gedankengut verbindet die 50 Jahre zurückliegende Protestbewegung mit der Bibliotheksentwicklung jener Jahre? Haben die Sit-ins, Go-ins, die Demonstrationen, Flugblätter und Politdebatten auch die Bibliotheken verändert?
Galt als veränderter Sponti-Spruch »Macht die Bibliotheken kaputt, die euch kaputt machen?« Und was war mit der sozialistischen, antiautoritären, der »roten« Kinder- und Jugendliteratur, die damals Eingang in die Bibliotheken fand. Bis heute ist nicht entschieden, was an politischer Theorie, gesellschaftlicher Reformkraft und an Irrtümern jener Jahre von Bedeutung blieb.
Mit Erinnerung und Analyse entwirft Birgit Dankert in ihrem Vortrag ein Bild der Geschehnisse und Bücher. Dabei dürfen Antworten auf die Frage »Was ist daraus geworden?« nicht fehlen.


© Remmer

Prof. em. Birgit Dankert,geb. 1944, studierte in Münster, Tübingen und Hamburg Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie sowie im Zweitstudium Bibliothekswissenschaft. Von 1981 bis 2007 lehrte sie als Professorin für Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg. Als ausgewiesene Expertin für Kinder- und Jugendliteratur schreibt sie regelmäßig für DIE ZEIT sowie diverse Fachzeitschriften und Magazine. In der »Sammlung Birgit Dankert«, die der GWLB im Jahr 2004 als Schenkung übergeben wurde, finden sich bekannte »rote« Kinderbücher aus den Jahren 1965 bis 1975.

Do 26.7.2018 | 17.00 Uhr | VORTRAG in der Reihe LEIBNIZ-VORTRÄGE gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft zum Themenschwerpunkt
Die Sintflut im Denken um 1700

Dr. Frank Böhling

Von Babel nach Latium.
Die Urgeschichte Italiens nach Athanasius Kirchner

Wie sah die Urgeschichte der Menschheit aus? In welcher Beziehung standen die frühen Kulturen zueinander? Während im 17. Jahrhundert das Interesse an diesen Fragen und an Themen wie der Archäologie stetig wuchs, verlor der biblische Bericht, dem zufolge die Nachkommen Noahs die Erde besiedelten, an Glaubwürdigkeit. Für den Jesuiten und Universalgelehrten Athanasius Kircher waren Neugier und Frömmigkeit aber kein Widerspruch, was Werke wie Latium (1669), Arca Noë (1675) und Turris Babel (1679) eindrücklich belegen.
 

Dr. Frank Böhling studierte Philosophie, Klassische Philologie, Geschichte und Japanologie an der FU Berlin und promovierte bei Prof. Wilhelm Schmidt-Biggemann über Samuel Pufendorfs Naturrecht. 2010 bis 2015 arbeitete er an der kommentierten Reprintausgabe der Hauptwerke von Athanasius Kircher mit. Sein Interessenschwerpunkt ist das 17. Jahrhundert. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der arabisch-hebräischen Überlieferung griechischer Philosophie an das lateinische Mittelalter.

Di 7.8.2018 | 17.00 Uhr | Die Freunde und Förderer der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek präsentieren:

AUS DER SCHATZKAMMER

Matthias Wehry

Lug und Betrug im Buch

Pierre Marteau druckte mehr als 150 (!) Jahre Bücher, Diderots Enzyklopädie konnte man im 18. Jahrhundert in einem legitimen Raubdruck kaufen und ein 1239 entstandenes Literaturphantom wurde in den 1730er Jahren von den hannoverschen Bibliothekaren gleich in zwei verschiedenen Ausgaben erworben – nachdem es fünfhundert Jahre lang nicht existiert hatte. Die Buchgeschichte hat immer wieder Täuschungen, Lug und Betrug erlebt. Zu diesem Thema werden aus der »Schatzkammer Bibliothek« herausragende Beispiele vorgestellt: fleißige Drucker, die es nie gab, falsche Autoren, gefälschte Geschichten. Die Gründe für Lug und Betrug waren vielfältig: Umgehen der Zensur, wirtschaftliche Erwägungen, kriminelle Machenschaften.
In Handschriften und alten Drucken, Karten und Autographen geht es durch die Jahrhunderte über den Stauferkönig Friedrich II. bis hin zu Konrad Kujau.

Matthias Wehry, geb. 1983, studierte Philosophie, Politische Wissenschaft und Deutsche Philologie an der Universität Mannheim. Seit 2014 leitet er die Abteilung Handschriften und Alte Drucke der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt auf der Philosophiegeschichte der Aufklärung und der Bibliothekswissenschaft.

Mi 8.8.2018 | 16.00 Uhr | BIBLIOTHEKSFÜHRUNG

Niedersachsen in zwei Stunden

Als Niedersächsische Landesbibliothek sammelt die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek umfassend die Literatur aus und über Niedersachsen. Neben Verlagsveröffentlichungen wie Büchern, Zeitschriften und Zeitungen, gehören auch Kleinschrifttum, Vereinsschriften, Kirchenblätter und Karten dazu. Erschlossen wird diese Literatur, einschließlich der Aufsätze aus Zeitschriften und Sammelbänden, in der Niedersächsischen Bibliographie, in deren Online-Version zurzeit ca. 230.000 Titel verzeichnet sind. Eine weitere interessante Informationsquelle ist die Datenbank Niedersächsische Personen. Sie enthält kurze biographische Angaben sowie Literaturquellen zu ca. 35.000 Personen, die durch Lebensort, wissenschaftliche, geistig-kulturelle, politische oder andere Tätigkeiten einen signifikanten Bezug zu Niedersachsen haben.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann stellen wir Ihnen die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek auf unserer Tour NIEDERSACHSEN IN ZWEI STUNDEN gern vor und legen dabei den Schwerpunkt auf niedersächsische Landeskunde und Landesgeschichte. Auf spezielle Wünsche gehen wir nach Möglichkeit ein.

Dauer ca. 2 Stunden mit Führung durch die Bibliothek sowie einer Präsentation.
Anmeldung per Formular oder unter 0511.1267-397/-399 oder information@gwlb.de
Terminanfrage für eine Gruppenführung

Do 23.8.2018 | 17.00 Uhr | VORTRAG in der Reihe LEIBNIZ-VORTRÄGE gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft zum Themenschwerpunkt
Die Sintflut im Denken um 1700


© Isaac de La Peyrère: Praeadamitae […] 1655.
Bayerische Staatsbibliothek München […]
urn:nbn:de:bvb:12-bsb10354438-7

Dr. Stephan Waldhoff

Ein Ausbruch aus der kleinen Welt des heiligen Buches? Präadamiten und Sintflut

Mit den Entdeckungsfahrten der Neuzeit und dem hohen Interesse an der alten Kultur Chinas scheint die »kleine Welt des heiligen Buches« (Jacques Solé) ihre Plausibilität endgültig verloren zu haben. Als eine Antwort auf diese Herausforderung wirkt die Präadamiten-Hypothese des französischen Protestanten Isaac de La Peyrère (1596–1676): Adam sei nicht der erste Mensch gewesen, vielmehr nur der Stammvater des jüdischen Volkes. Es habe bereits vor Adam Menschen (Präadamiten) gegeben und der Horizont der Bibel beschränke sich auf den Vorderen Orient, womit die Sintflut zu einem regionalen Ereignis wird.
Kein Wunder, dass diese Hypothese bei Orthodoxen aller Konfessionen auf heftigsten Widerstand stieß. Aber auch Leibniz lehnte sie entschieden ab. Betrachtet man de La Peyrères Argumentation jedoch genauer, muss man feststellen, dass der Wandel vom biblischen zum modernen Weltbild so einfach und geradlinig nicht war, wie er in der Rückschau erscheinen mag.

Dr. Stephan Waldhoff, geb. 1964, war nach dem Studium der Geschichte und katholischen Theologie in Münster und Tübingen und Promotion in Münster Archivreferendar und anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin. Seit 2000 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Leibniz-Edition Potsdam. Von Stephan Waldhoff liegen Publikationen zur frühmittelalterlichen Frömmigkeits- und Liturgiegeschichte, zum Urkunden- und Kanzleiwesen des Deutschen Ordens und des Herzogtums Preußen, zu Sebastian Franck, zur preußischen Bauverwaltung im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert sowie zu Leibniz vor.


 

Ansprechpartner zu Veranstaltungen

Telefon: 0511 1267-363


 


 

a–z der gwlb

wegbeschreibung

impressum